Schwarzwälder Schinkenhersteller in großer Not und Sorge

Verknappung und Preisexplosion bei Schweinefleisch bedrohen Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der mittelständisch geprägten Herstellerbetriebe. Handel lässt nur moderate Preisanpassungen zu.

 

Villingen-Schwenningen, im Dezember 2019. Der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller meldet für seine Betriebe ein wirtschaftlich äußerst schwieriges Geschäftsjahr 2019. Viele Mittelständler sehen sich in ihrer Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit akut bedroht.

Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in den asiatischen Märkten löste einen Importboom von Schweinefleisch in den betroffenen Ländern aus. Dies wiederum führt zu einem anhaltenden eklatanten Rohstoffmangel auf dem deutschen Markt. Die Folge für die Betriebe ist der ungebremste Anstieg der Rohstoffpreise um bis zu 50 Prozent. Dazu schlagen höhere Energie- und Transportkosten kräftig zu Buche.

Die vorwiegend mittelständischen Betriebe stehen zudem unter einem enormen wirtschaftlichen Druck, da im Lebensmittelhandel die dringend notwendigen Preiserhöhungen nicht überall realisiert werden konnten. Zukunftsorientierte Investitionen in Arbeitsplätze und in betriebliche Infrastruktur sowie die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit seien vor diesem Hintergrund nicht mehr möglich, teilt der Verband mit Sitz in Villingen-Schwenningen mit.

„Die Hersteller befinden sich aktuell in einer prekären Lage zwischen einem nahezu leergefegten, preisexplosiven Rohstoffmarkt und einem großen Teil  des  Lebensmittelhandels, der die dringend notwendigen Preisanpassungen  zugunsten der Hersteller  immer noch nicht vorgenommen hat.  Das Fortbestehen der überwiegend mittelständisch geprägten Betriebe ist existenziell bedroht und damit auch die vielen Arbeitsplätze, die hinter den im Schwarzwald ansässigen Unternehmen sowie der Zulieferer stehen“, lautet es aus Verbandskreisen.

Branchenexperten gehen davon aus, dass die Schweinepreise zukünftig angesichts der wachsenden Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest weiter steigen werden und die Gesamtsituation sich weiter verschärft.

Der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller vertritt seit 1989 die Interessen seiner Mitgliedsbetriebe und der angeschlossenen Innungen und spricht somit für über 90 Prozent aller Hersteller von Schwarzwälder Schinken. Er steht insbesondere für konsequenten Markenschutz, kompromisslose Qualitätssicherung und die Pflege und Förderung eines wertigen und positiven Markenimages.

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H+P Public Relations GmbH, Voltastraße 1, 60486 Frankfurt, Tel.: 069 555111, Fax: 069 5962272

Brigitte Huebner, b.huebner@hup-publicrelations.de

Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller e.V., Sebastian-Kneipp-Straße 50, 78048 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721 51059, Fax: 07721 1077, info@schwarzwaelder-schinken-verband.de

Hersteller von Schwarzwälder Schinken zeigen sich zufrieden

Schutzverband bilanziert stabilen Absatz in einem schwierigen Marktumfeld. Schwarzwälder Schinken festigt seine Position als meistverkaufter Rohschinken in Deutschland.  

 

Villingen-Schwenningen, im August 2019. Kein Supermarkt, kein Discounter, keine Metzgerei, kein kaltes Buffet ohne Schwarzwälder Schinken. Darauf verwies jetzt der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller in seiner Jahresbilanz, die die traditionelle Spezialität als den beliebtesten und meistverkauften Rohschinken in Deutschland erneut bestätigt.

„2018 wurden insgesamt 9,4 Millionen Schwarzwälder Schinken abgesetzt und damit das Volumen des Vorjahres gehalten. 70 % davon macht die vorgeschnittene SB-Packung aus. Schwarzwälder Schinken ist somit eine konstante und verlässliche Größe im Handel“, so Marie-Luise Adler, Sprecherin des Schutzverbandes. Der vorwiegend mittelständisch geprägte Verband zeigt sich mit dieser Entwicklung zufrieden, die vor dem Hintergrund eines schwierigen Marktumfeldes mit rückläufigem Fleischkonsum und volatilen Rohstoffpreisen bewertet wird.

Wichtigster Vertriebspartner ist der Lebensmittelhandel, über den ca. 85 Prozent verkauft werden, gefolgt vom Fachhandel mit ca. 10 % und der Gastronomie mit ca. 5 %. Die Markenpräsenz im Lebensmittelhandel liegt bei nahezu 100 %. Schwarzwälder Schinken hat die höchste Käuferreichweite und die höchste Wiederkaufsrate im Vergleich zu anderen Rohschinken. Gut ein Viertel der Gesamtproduktion geht in den Export. Die wichtigsten Märkte sind die EU-Länder Frankreich, UK, Benelux und Osteuropa.

Schwarzwälder Schinken als eine traditionelle EU-geschützte Spezialität von hochwertiger Qualität auch für zukünftige Generationen zu bewahren, ist eines der Ziele des Verbandes. „Es gilt, das Profil von Schwarzwälder Schinken als leistungsstarker, regional produzierter Rohschinken weiter zu schärfen und dem Verbraucher die Einzigartigkeit und den damit verbundenen kulinarischen Genuss zu vermitteln“, so Marie-Luise Adler weiter, die damit auch auf die aktuelle Kampagne „Taste Tradition“ verwies, zugeschnitten auf eine junge Zielgruppe. Unter diesem Slogan findet die vor drei Jahren erfolgreich gestartete Social-Media-Kampagne „Genuss auf meine Art“ ihre Fortsetzung. Die Kampagne verfolgt das Ziel, die alltäglichen Genussmomente mit Schwarzwälder Schinken zu visualisieren und authentisch zu vermitteln.

Ein Ereignis wird in diesem Jahr besonders vom Schutzverband gewürdigt: sein 30-jähriges Bestehen. Hingewiesen wurde auf die wichtigsten Meilensteine, wie die Gründung des Verbandes im Jahre 1989 und die Erlangung des EU-Schutzes für den Schwarzwälder Schinken 1997.

Schwarzwälder Schinkenmuseum

Im siebten Jahr seines Bestehens ist das Schwarzwälder Schinkenmuseum auf dem Feldberg weiterhin attraktiver Publikumsmagnet. Das interaktive Museum wurde von mehr als 100.000 Besuchern besichtigt.

Schwarzwälder Schinkenlauf

Spektakuläre Aussichten auf den Titisee und die Höhenzüge der Region bietet der anspruchsvolle Schwarzwälder Schinkenlauf, der am 8. September 2019 über mehrere Distanzen stattfindet. Vom Halbmarathon bis zum Kinderlauf wird den Teilnehmern viel geboten. Der Schutzverband richtet den Lauf bereits zum 6ten Mal aus.

„Wir verstehen Schwarzwälder Schinken als ein Kulturgut und verstehen uns als seine Botschafter“, sagt Marie-Luise Adler. „Die Wertschätzung für den traditionellen, regional erzeugten Schwarzwälder Schinken zu erhalten und zu steigern, gerade bei jüngeren Konsumenten, ist eines unserer zentralen Anliegen, das wir auch in den kommenden Jahren konsequent verfolgen werden. Damit der Schwarzwälder Schinken seine Erfolgsgeschichte auch in Zukunft weiter fortschreiben kann.“

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Taste Tradition

„Taste Tradition“ – Tradition kann man schmecken und genießen

Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller präsentiert seine traditionelle Spezialität in den Social Media Kanälen.

 

Villingen-Schwenningen, im August 2019. „Er“ kommt aus den heimischen Nadelwäldern und ist so verrückt nach Schwarzwälder Schinken, dass er ihn als Dekoration sogar an seine Holzwand hängt. „Sie“ streift verführerisch durch den Schwarzwald und lockt den Zuschauer zum Genussmoment auf eine Waldlichtung.

Es geht um Tradition, um Genuss und um Geschmack in den Videos zur Kampagne „Taste Tradition“, die der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller jetzt veröffentlicht. Es geht auch um die enge Verbindung der Spezialität mit der Region, mit der Natur und mit den Traditionen, die eng mit der Herstellung von Schwarzwälder Schinken verbunden sind. Dazu Marie-Luise Adler, Vorstand Marketing des Schutzverbandes: „Es ist uns wichtig, insbesondere junge Menschen über das Thema Genuss an unsere Spezialität heranzuführen.“

Ergänzt wird die YouTube-Serie „Taste Tradition“ durch kurze Videos, die in schnellen Schnitten besondere Rezepte mit Schwarzwälder Schinken präsentieren.

Die Kampagne läuft ab September 2019 auf YouTube, Instagram und Facebook sowie auf der Homepage.

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„Deutschland vespert“

Schwarzwälder Schinken schmeckt im Büro und auf dem Bau.

Schutzverband setzt erfolgreiche Social-Media-Kampagne fort.

 

September 2018. Schwarzwälder Schinken schmeckt einfach immer. Dies ist die Botschaft der neuen Social-Media-Kampagne des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller, die jetzt in den Sozialen Medien angelaufen ist.

In der Reihe „Deutschland vespert“ wird die einfache und schnelle Zubereitung eines leckeren und gesunden Schinkenbrotes visualisiert wie auch der ultimative Genuss beim Biss ins zweite Frühstück, wenn am späten Vormittag der Magen knurrt. Auf dem Bau, im Büro – in jedermanns Alltag bringt Schwarzwälder Schinken etwas kulinarischen Glanz.

Ergänzt wird die YouTube-Serie durch kurze Videos, die in schnellen Schnitten besondere Rezepte mit Schwarzwälder Schinken präsentieren.

Die Kampagne läuft seit August auf YouTube, Instagram und Facebook sowie auf der Homepage.

Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller zieht positive Bilanz des 5ten Schwarzwälder Schinkenlaufs

Hobby- und Profiläufer genossen die anspruchsvollen Distanzen am Feldberg


September 2018
. Knapp 300 Teilnehmer genossen bei bestem Laufwetter am 9. September 2018 den Schwarzwälder Schinkenlauf am Fuße des Feldbergs im Schwarzwald. Der Veranstalter, der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller, zog auch im 5. Jahr des Laufes eine positive Bilanz. „Wir freuen uns sehr über die große Akzeptanz des Jedermann-Laufs und den Eifer, den nicht nur die zahlreichen Kinder beim Bambini-Lauf, sondern auch die vielen Profis auf der anspruchsvollen Halbmarathonstrecke gezeigt haben“, so Marie-Luise Adler, Sprecherin des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller. „Die positive Resonanz des Schwarzwälder Schinkenlaufs bestätigt uns darin, ein Event für die Region zu veranstalten, bei dem das gemeinsame sportliche Erlebnis in der Natur des Schwarzwalds im Mittelpunkt steht. Wir drücken mit dieser Veranstaltung unsere Verbundenheit mit der Region aus, ist doch der Schwarzwälder Schinken ein wichtiger Botschafter, wenn es um Genuss und Lebensfreude nicht nur im Schwarzwald geht.“

Der jüngste Teilnehmer mit gerade mal 14 Monaten absolvierte die 350-Meter-Strecke souverän an der Hand seines Vaters, der älteste Teilnehmer mit 73 Jahren war auf der 10-km-Distanz gut unterwegs. Die Sieger freuten sich über Gewinnpakete mit leckeren Schwarzwälder Schinken.

Schwarzwälder Schinkenmuseum bleibt Besuchermagnet

Das interaktive Museum im Feldbergturm

 

September 2019. Das interaktive Schwarzwälder Schinkenmuseum ist ein Publikumsmagnet. Besucher aus Deutschland wie auch aus dem benachbarten Ausland kommen, um das Wandern oder Spazieren im Naturschutzgebiet auf dem Feldberg zu genießen und sich dabei über die Besonderheiten der regionalen Spezialität Schwarzwälder Schinken g.g.A. zu informieren.

Das Museum im historischen Feldbergturm lädt zum Rundgang ein, wobei sich Schwarzwälder Schinken optisch, akustisch, schnuppernd und interaktiv erfahren lässt. In drei Sprachen wird erklärt, wie Schwarzwälder Schinken gepökelt wird, woraus sich die Gewürzmischung zusammensetzt, welche Hölzer zum Räuchern verwendet werden und wie lange die Schinken im Rauchturm hängen. Digitale Angebote sowie eine historische Räucherkammer ergänzen das Angebot an Schau-, Fühl- und Schnupperkästen.

Das Schwarzwälder Schinkenmuseum, das im vergangenen Jahr über 100.000 Besucher zählte, bietet zudem einen faszinierenden 360-Grad-Rundumblick auf Alpen und Vogesen. Das Museum ist bis 1. November 2019 geöffnet und bequem mit der Feldbergbahn sowie auf Wanderwegen erreichbar. Der Eingang ist barrierefrei.

Das Museum ist neben dem Schwarzwälder Schinkenlauf, der am 8. September in Altglashütten stattfindet, eine der regionalen Initiativen des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller und Ausdruck der engen Verbundenheit mit der Naturlandschaft Schwarzwald.

Öffnungszeiten des Schwarzwälder Schinkenmuseums:

Juni und Oktober: 9 bis 16.30 Uhr

Juli, August und September: 9 bis 17 Uhr

Adresse:

Schwarzwälder Schinkenmuseum

Franz-Klarmeyer-Weg

79868 Feldberg/Schwarzwald

Vorstand des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller formiert sich teilweise neu

Marie-Luise Adler und Andreas Göhring jetzt neu im Vorstand / Hans Schnekenburger weiterhin Vorsitzender

 

September 2018. Einen personellen Wechsel gab es Mitte des Jahres im Vorstand des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller. Marie-Luise Adler und Andreas Göhring wurden von den Mitgliedern neu in den Vorstand gewählt, Hans Schnekenburger als Vorsitzender bestätigt. Die Wahl gilt satzungsgemäß für die kommenden zwei Jahre.

Die Bonndorfer Unternehmerin Marie-Luise Adler folgt auf Elisabeth Adler-Gößmann, die nicht mehr kandidierte, und zeichnet verantwortlich für Marketing und Kommunikation des Verbandes. Auch Dietmar Kalbacher stellte sich nicht mehr zur Wahl. Der Bereich der Finanzen obliegt nun dem neuen Vorstandsmitglied Andreas Göhring, Geschäftsbereichsleiter aus Blumberg.

„Wir danken Frau Adler-Gößmann und Herrn Kalbacher für ihr großes Engagement, das sie in die Verbandsarbeit eingebracht haben“, so Hans Schnekenburger. „Gleichzeitig begrüßen wir Marie-Luise Adler und Andreas Göhring als neue Vorstände im Verband.“

Die komplexen Aufgaben, der sich die ehrenamtlichen Vorstände stellen, reichen von der Gestaltung der strategischen Ausrichtung des Verbandes, zu der auch der umfassende Schutz der weltweit beliebten und bekannten Schinkenspezialität gehört, bis hin zur zeitgemäßen Ansprache von Verbrauchern über alle Kommunikationskanäle.

Der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller wurde 1989 gegründet. Ihm gehören dreizehn Betriebe und drei Innungen an, die über 95 Prozent aller Hersteller in der Region Schwarzwald repräsentieren.

Schwarzwälder Schinken g.g.A.

Traditionell in der Herstellung. Einzigartig im Geschmack.

 

September 2018. Es hat sich am Grundprinzip der Herstellung nicht viel geändert, seit der Schwarzwälder Schinken vor mehr als 100 Jahren aus der bäuerlichen Hausschlachtung heraus seinen Siegeszug in Deutschland und der Welt angetreten hat.

Gewonnen wird der Schwarzwälder Schinken aus dem feinsten Stück des Schweines, der Hinterkeule. Seine einzigartigen Aromen gewinnt er durch das Pökeln mit Salz und Gewürzen, bildet sie aus in intensiven Reife- und Ruhephasen und konserviert sie durch die traditionelle Kalträucherung über heimischem Nadelholz.

Der Rohstoff bestimmt die Qualität. Die Hersteller von Schwarzwälder Schinken beziehen diesen zu weit über 90 % aus Deutschland.

Die Qualität jedes einzelnen Hinterschinkens (mit und ohne Knochen) wird schon beim Wareneingang in den Betrieben geprüft: Temperatur, Frische, Farbe, Fettanteil, ph-Wert und der kurante Zuschnitt. Mit dem Einreiben mit Salz und Gewürzen wie z.B. Knoblauch, Pfeffer, Koriander und Wacholderbeeren beginnt anschließend der Prozess des Pökelns. Dabei werden die Schinken in große Behälter gelegt. Das Salz entzieht ihnen die Feuchtigkeit, und es bildet sich eine Mutterlake, in der die Schinken etwa fünf Wochen ruhen. Das nun folgende mehrtägige „Brennen“ in speziellen „Brennräumen“ entzieht den Schinken weiter Feuchtigkeit und bereitet sie auf das Räuchern vor.

Traditionell wird der Schwarzwälder Schinken im sogenannten Kaltrauch über Tannenholz langsam geräuchert. In hohen Türmen hängen die Schinken dabei über den Feuerstellen und trocknen bei ständigem Räuchern ein bis zwei Wochen ab.

Nach dem Räuchern reifen die Schinken in klimatisierten Räumen mehrere Wochen weiter, um nach gut drei Monaten im Handel verkauft zu werden.

Den Schwarzwälder Schinken zeichnet seit 1997 das EU-Siegel „Geschützte geografische Angabe“ aus, das das traditionelle Herstellungsverfahren in der Region Schwarzwald für alle Hersteller verbindlich festschreibt. Auch der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller kennzeichnet jede Packung Schwarzwälder Schinken mit einem eigenen Gütesiegel.

Die Region Schwarzwald wie auch das traditionelle Herstellungsverfahren tragen maßgeblich zu dem ganz Besonderen des Schwarzwälder Schinkens bei. Unverwechselbar im Geschmack. Unwiderstehlich im Duft. Bekannt und beliebt in der ganzen Welt.

Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller

 

September 2018. Der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller vertritt seit 1989 die Interessen seiner dreizehn Mitgliedsbetriebe und der angeschlossenen drei Innungen. Dafür stehen konsequenter Markenschutz, kompromisslose Qualitätssicherung und die Pflege und Förderung eines wertigen und positiven Markenimages.

Es entspricht dem Selbstverständnis des Verbandes, Schwarzwälder Schinken im Einklang mit der traditionellen Herstellung im Schwarzwald zu bewahren und als attraktive, genussorientierte, junge Marke in die Zukunft zu führen.

Ein Rückblick auf die fast 30-jährige Geschichte verdeutlicht dies. Als ein Meilenstein gilt die vom Verband maßgeblich initiierte Anerkennung des Schwarzwälder Schinkens als „geschützte geografische Angabe“ im Jahr 1997. Mit diesem EU-Siegel war und ist es dem Verband nachhaltig möglich, gegen Namensmissbrauch und Plagiate rechtlich und erfolgreich vorzugehen. Die Einführung eines eigenen Gütesiegels dokumentiert den hohen Qualitätsanspruch seiner Verbandsmitglieder, wie er z.B. durch kontinuierliche interne wie externe Kontrollen zum Ausdruck kommt.

Um ein modernes Image der Traditionsmarke zu kreieren, um insbesondere eine jüngere Zielgruppe für den Schwarzwälder Schinken zu begeistern, ist der Verband in den Sozialen Medien u.a. mit Kampagnen wie „Genuss auf meine Art“ und „Deutschland vespert“ vertreten, die kulinarische Lebensfreude im Alltag vermitteln. Der jährlich stattfindende Schwarzwälder Schinkenlauf am Feldberg und das vielbesuchte Schwarzwälder Schinkenmuseum sind gleichfalls Initiativen des Verbandes.

Der Schwarzwald – Kulinarik und Kultur, Natur und Hightech.

Als eine der größten Ferienregionen des Landes erstreckt sich der Schwarzwald über 11.100 Quadratkilometer im Südwesten Deutschlands. Gut 200 Kilometer lang und zwischen 30 und 60 Kilometer breit zieht sich diese Region vom Rhein im Westen bis zum Oberlauf des Neckars im Osten. Im Norden gehören die Städte Karlsruhe und Pforzheim dazu, im Süden reicht das Gebiet bis an die Schweizer Grenze zwischen Waldshut und Basel. Zwei Drittel der Fläche werden von dem größten Mittelgebirge Deutschlands bedeckt, das der Region ihren Namen gibt: dem Schwarzwald.

Es ist die einzig­artige Verbindung von Tradition und Moderne, ursprüng­licher Natur und lebendiger Städte, Kulinarik auf höchstem Niveau, Sport, Kultur und touristischer Attraktionen, die den Schwarzwald bei in- und ausländischen Urlaubern so beliebt macht. Dabei sind Schwarzwald-Besucher so heterogen wie die Möglichkeiten, die die Region bietet: Familien mit Kindern, Sport- und Wellnessbegeisterte, Menschen, die die Nähe zur unberührten Natur suchen, und Freunde gehobener Gastronomie. Kurzurlauber ebenso wie Besucher, die ihren Jahresurlaub im Schwarzwald verbringen. Sie alle genießen die Vielfalt und den Facettenreichtum, den der Schwarzwald mit seiner vielseitigen Landschaft zu bieten hat.

Weltberühmt ist die Schwarzwaldidylle und bis heute wahrhaftig zu erleben: Die typischen Häuser mit ihren tiefgezogenen Dächern, weite Tannenwälder, Berge und Täler, hohe Gipfel, die den Blick frei geben auf ein einzigartiges Panorama. Die geologischen, topographischen wie klimatischen Gegebenheiten des Schwarzwalds sind Grundlage für die nachhaltige Entwicklung regionaler Traditionsbetriebe, allen voran die Manufakturen der Schwarzwälder Schinkenhersteller.